Die deutsche Fehnroute ist eine etwa 170 km lange Rundtour entlang der ostfriesischen Orte Papenburg, Leer, Wiesmoor, Augustfehn und Rhauderfehn. Der Begriff „Fehn“ kommt aus dem Niederländischen und steht für Moor. Und genau diese Moorlandschaften sind das charakteristische an der deutschen Fehnroute. Entlang der Fehne ziehen sich schiffbare Kanäle, die sie bis heute Wieken nennen. Sie entwässerten früher das Land für die Torfgewinnung und waren gleichzeitig Schifffahrtswege – und heute ziehen sich entlang der Wieke malerische Radwege.
Unberührte Natur und historische Kultur
An der Strecke liegen zahlreiche Zeugen ostfriesischer Kultur: Eindrucksvolle Windmühlen, funktionsfähige Schleusen, uralte Backsteinkirchen und hübsche Gulfhäuser. Deiche und Wiesen, Wallhecken, moorige Naturschutzgebiete und Wasserläufe prägen die Idylle der Fehnlandschaft. Zahlreiche kleine Museen laden ein, mehr über die Geschichte der Moorsiedler und Seefahrer, sowie über ostfriesische Traditionen und Bräuche zu erfahren. Spätestens in den attraktiven Hafenstädten Leer und Papenburg, die einen lebhaften Kontrast zur idyllischen Ruhe unterwegs bieten, wird spürbar, dass Seefahrt und Schiffbau für diese Region nach wie vor sehr bedeutend sind.
Eine Strecke ohne Probleme
Die deutsche Fehnroute ist so eben, wie eine Fahrradroute nur sein kann. Zudem ist die Strecke gut ausgebaut und beschildert und führt größtenteils über autofreie Radwege oder kaum befahrene Nebenstraßen. Somit eignet sich die Route ganz problemlos für Jedermann.

