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Deutsches Marinemuseum Wilhelmshaven

Menschen, Zeiten, Schiffe

Copyright by bildermichel / Pixelio

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Als die Idee zur Gründung des deutschen Marinemuseum reifte, waren die Macher von vielen Fragen getrieben: Aus welchem Grunde begannen 1918 die Matrosen zu meutern? Was für eine Bedeutung hatte im Zweiten Weltkrieg die Verschlüsselungsmaschine Enigma, deren Verschlüsselungsalgorithmus als nicht zu entkodifizieren galt? Welchen Aufgaben ging die Deutsche Marine seit ihrem Bestehen nach? Auf diese Fragen gibt seit 1998 – dem Gründungsjahr – das Deutsche Marinemuseum umfangreiche Auskunft.

Der Fokus des Museum liegt auf der Historie der bundesdeutschen Marine. Die Dauerausstellung spiegelt unter dem Motto „Menschen, Zeiten, Schiffe“ das Auf und Ab der deutschen Marinegeschichte wider, fragt nach den Einsätzen der Marine im Ausland und wie der Bau der Schiffe in Deutschland seinen Lauf nahm. Als Mitglied des Museumsverbandes Niedersachsen sowie Bremen und als Mitwirkender in der Arbeitsgemeinschaft Militärgeschichtlicher Museen profitiert die Einrichtung von reger Zusammenarbeit.

Es hat sich zur Aufgabe gemacht, den geschichtlichen Hintergrund hinter den Ereignissen zu erforschen, umfangreiche Ausstellungstücke zu sammeln und zu bewahren, um Marineinteressierten nach Strukturierung der Inhalte diese anschaulich zu vermitteln.

Mehr als 100.000 Besucher hat das Museum Jahr für Jahr zu verzeichnen. Eine Initiative der Stadt Wilhelmshaven von 10986 führte über die Gründung des Fördervereins 1988 über einige Hürden dann letztendlich zur Gründung im Jahre 1998.

Besondere Ausstellungen

Das Museum bietet auch einige Sonderausstellungen, so zum Beispiel die dem Jubiläum gebührende Ausstellung  „Die Marine und das Ende des Ersten Weltkrieges“, in welcher das Nachgebildete Reichsmarineamt betreten werden kann. Die Marine war seinerzeit die zweitstärkste der Welt, trug aber entgegen der Erwartungen deutlich zum Verfall des in Erwartung gestellten „Platz an der Sonne“ bei. Das war 1918.

Auf dem Freigelände

Hier befindet sich das größte Museumskriegsschiff Deutschlands, welches zum Beispiel mit Videoinstallationen eindrucksvoll Aufschluss über das Leben an Bord gibt. Des Weiteren kann man auch Minen und Unterseeboote hautnah erleben un dviel über die Technik der damaligen Zeit lernen.

Museum „zur See“

Das Museum besitzt eigene Motorbarkassen, auf welchen sich die Besucher zwischen April und Oktober bei einer Hafenrundfahrt einen wirklich maritimen Eindruck verschaffen könne, während sie einen leckeren Kaffee genießen und Wilhelmshaven von seiner anderen Seite kennen lernen.