» Moormuseum in Moordorf

Moormuseum in Moordorf

Copyright by illusionist / Pixelio

Copyright by illusionist / Pixelio

Das Moormuseum Moordorf wird auch „Museum der Armut“ genannt. Die in diesem Museum ausgestellten Exponate der Dauerausstellung geben ihren Besuchern einen imposanten Einblick in die 200 Jahre alte Entwicklungsgeschichte einer ostfriesischen Moorkolonie.

Im Rahmen der Führungen (die eine Dauer von 90 Minuten und vorher gebucht werden müssen) möchte man seitens des Moormuseums seinen Gästen vermitteln, wie die Hochmoore entstanden sind und wie damals der Torf abgebaut wurde. Darüber hinaus gibt es auch Informationen über die Moorbrandkultur und Buchweizenanbau, wie auch über die Lebensweisen der Moorkolonisten. Dabei ist das Moormuseum Moordorf auch ein „Museum zum Anfassen“, denn alle Hütten und Häuser dürfen betreten werden.

Adresse: Victorburer Moor 7a, 26624 Südbrookmerland

Das Moormuseum Moordorf in Südbrookmerland ist geöffnet von Frühlingsanfang bis zum 31. Oktober, und zwar täglich von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr, letzter Einlass ist 17.00 Uhr. Aktionstage finden in den Sommermonaten statt. Darüber hinaus können auf dem Gelände des Moormuseum Moordorf auch Projekttage durchgeführt werden, wie zum Beispiel Matten flechten und Lehmwände waltern. Nach Absprache mit der Museumsleitung können hier auch Kindergeburtstage stattfinden.

Die Idee für ein Museum in Moordorf wurde im Jahr 1978 in einer Schankwirtschaft geboren. Der „Moormuseum Moordorf e. V.“ schließlich wurde am 9. Februar 1979 gegründet. Die feierliche Einweihung der Anlage fand am 13. Juli 1984 statt. Ab diesem Zeitpunkt war das Museumsdorf der Öffentlichkeit zugänglich.

Nach Südbrookmerland gelangt man über die A31 und über die B210, wie auch über die B72. Südbrookmerland ist  Verkehrsknotenpunkt des Landkreis Aurich, weil Mittelpunkt des Städtedreiecks Aurich, Emden und Norden.

Was bietet das Moormuseum in Moordorf?

Das Moormuseum in Moordorf hat keine glanzvollen Kostbarkeiten, oder Kunstgegenstände. Das Moormuseum in Moordorf ist vielmehr eine Ausstellung, die in einem großen Freilichtbereich – der ein wesentlicher Teil der Anlage ist – ein blühendes Dorf zeigt, und zwar in typischer Bauweise, wie sie in dieser Moorlandschaft nun einmal üblich ist. Eindrucksvoll wird im Moormuseum in Moordorf das Leben der Menschen gegen Ende des 18. Jahrhunderts in einem typischen ostfriesischen Dorf im Moor aufgezeigt. Es wird vermittelt, wie sehr die Menschen damals ums Überleben kämpfen mussten. Im Moormuseum in Moordorf wird anhand der verschiedenen Bauten auch die Entwicklung der Wohnkultur de Menschen in Ostfriesland vorgestellt.