Jens Hilbert taucht nach der S.M.S. Wiesbaden
In der Nähe von Cuxhaven befindet sich ein kleiner Ort namens Hemmor. Hier trainiert derzeit der geübte Taucher Jens Hilbert für seine nächste Expedition in die Tiefe. Bereits im Jahr 2004 tauchte er 94 Meter tief, um ein Kriegsschiff, nämlich die Blücher am Oslo-Fjord, zu erkunden. Nun soll es ein sechsköpfiges Team 52 Meter tief wagen, um an dem Kriegsschiff S.M.S. Wiesbaden eine Gedenktafel anzubringen.
Der kleine Kreuzer versank 1916 im Ersten Weltkrieg als er in der Skagerrak-Schlacht schwerem Artilleriefeuer ausgesetzt wurde. Dabei starben fast 600 Menschen, unter ihnen der bekannte Schriftsteller Johann Wilhelm Kinau alias Gorch Fock, nach dem später zwei Segelschulschiffe benannt wurden. Erst bei einer Übung der Marine im Jahr 1983 wurde das Wrack der Wiesbaden entdeckt.
Start der Expedition ist vermutlich im Juli und es soll begleitend eine Fernseh-Dokumentation gedreht werden. Sponsorenverträge wurden jedoch noch nicht unterschrieben, die sind aber für das tausende von Euro kostende Projekt unabdingbar.
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