Küstenschutz an Nord-und Ostsee
In Schleswig-Holstein gibt es laut den Lübecker Nachrichten Ärger. Grund ist die Beteiligung der Landesregierung am Küstenschutz. Während man zum Beispiel die Mittel für Sylt kräftig auf 7,1 Millionen Euro für die jährlichen Sandvorspülungen aufgestockt hat, geht man an der Ostseeküste leer aus. Heiligenhafen musste sei Sandvorspülung für rund 600.000 Euro aus eigener Tasche zahlen, auch wenn ein Sturm sie notwendig gemacht hat. die Ungleichbehandlung stößt den Ostseeküstlern naturgemäß sauer auf. Es geht weniger darum, den Nordseeküstenbewohnern die Mittel nicht zu gönnen. Man möchte nur wenigstens auch berücksichtigt werden.
