Die grüne Insel
Die zu den Nordfriesischen Inseln in Schleswig-Holstein gehörende Insel Föhr ist eingebettet im Wattenmeer der Nordsee und wird umringt von den Inseln Sylt im Nordwesten und Amrum im Südwesten sowie den Halligen Langeness, Hooge und Pellworm im Süden. Föhr ist landschaftsmäßig geteilt in die fruchtbare Marschlandschaft im Norden und die eher trockene und höher gelegene Geest im Süden, in der auch die meisten Ortschaften liegen. Klimatisch profitiert Föhr vom milden Golfstrom, der auch im Winter für angenehme Temperaturen sorgt.
Das Nordseeheilbad Wyk, einzige Stadt neben 16 Dörfern auf der Insel, ist geprägt durch den ganzjährigen Kurbetrieb, Meerwasser-Wellenbad, durch den über 100-jährigen Kurpark und die Kurpromenade mit dem einzigartigen Halligblick. Der fünfzehn Kilometer lange, feinsandige, flach abfallende Sandstrand – es ist von Wyk nie weiter als eine Viertelstunde Fußweg – bietet nicht nur Strandkorbliebhaber ein zu Hause. Surfen, Kiten oder Segeln lassen sich im Schutz des Wattenmeeres auch von Anfängern unproblematisch erlernen.
Aufgrund dieser Lage gibt es keine Brandung, was die Insel für Familien mit Kindern ebenso sehr attraktiv macht. Zudem ist Föhr dadurch bei Sturmfluten weitgehend geschützt. Der Hafen von Wyk ist Startpunkt zahlreicher Schiffsrundfahrten. Auf den gut ausgebauten Rad- und Wanderwegen oder Hoch zu Ross mit einem PS lässt sich die 83 Quadratkilometer große Insel erkunden.
Tierische Aussichten für Kinder
Charakteristisch für das Bild der Insel Föhr sind die vielen typischen, alten, reetgedeckten Häuser und Höfe, die in dieser Anzahl auf keiner Insel zu finden sind. In den über 100 landwirtschaftlichen Betrieben auf der Insel, haben die meisten ihre Höfe für Gäste geöffnet, wo vor allem Kinder ihre Freude haben. Hier können sie den Tieren zuschauen, Katzen kraulen, Hunde streicheln, Pferden den Hals klopfen sowie unbeschwert toben und spielen.
Die Kinderfreundlichkeit der Insel wird noch dadurch unterstützt, dass so gut wie kein Verkehr auf der Insel herrscht. In den meisten Dörfern gibt es zudem gute Einkaufsmöglichkeiten sowie Restaurants und Cafes, so dass die unproblematische Versorgung immer gewährleistet ist. Eine geführte Wattenwanderung, wie zum Beispiel zur Nachbarinsel Amrun, sollte sich kein Besucher entgehen lassen.
Als eine weitere Sehenswürdigkeit gilt der Glockenturm von 1886 sowie die Strandpromenade “Sandwall” in Wyk. Drei mittelalterliche Kirchen aus dem 12. und 13. Jahrhundert sind sehenswert, welche neben den im Südwesten der Insel gelegenen 17 Hügelgräbern aus der Bronzezeit, von der frühen Besiedlung der Insel Zeugnis ablegen.

